SAALEKREIS
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Captain America: The First Avenger 3D-Kino
 

Montag bis Mittwoch

20.00 Uhr

Erster großer Kinoauftritt von Marvels legendärem Fighter, der im 2. Weltkrieg skrupellose Nazischurken bekämpft und 70 Jahre später in einer anderen Welt erwacht.

 

Captain America: The First Avenger

 

Mehrfach versucht der junge Amerikaner Steve Rogers, Soldat zu werden und seinem Land im 2. Weltkrieg zu dienen. Immer wieder wird er wegen seiner schmächtigen Statur abgelehnt, bis ein Wissenschaftler seine wahre Stärke, Mut und Charakter, erkennt und ihn im Auftrag des Militärs ein revolutionäres Serum erproben lässt. So wird aus dem Hänfling ein starker Supersoldat, der PR-Dienste leisten muss, bis ihn die Weltmachtphantasien eines Nazischurken zwingen, als Captain America ein echter Held zu werden.

 
Veranstalter: Domstadtkino
 
Straße: König-Heinrich-Strasse 7
PLZ: 06217
Ort: Merseburg
Land: Deutschland
 
Telefon: 03461-352853
 
Termin: 12.09.2011 - 14.09.2011

Captain America: The First Avenger

Das erste Big-Budget-Abenteuer des Supersoldaten ohne übermenschliche Superkräfte ist ein gelungenes Beispiel für eine animierende Comicverfilmung.

21 Jahre nach Albert Pyuns Lowest-Budget-Adaption macht Marvel vieles besser und etabliert den 1941 im Comicuniversum aufgetauchten "Captain America" mit angemessen altmodischem Erzählton, aber modernster Technik als Superhelden mit Vergangenheit und Zukunft. In einer ausführlichen Einführung wird der Anspruch zementiert, den Konkurrenzprodukte oft nie einlösen: die Konzentration auf Story und Charaktere, der sich Action und Effekte unterordnen müssen. Originell ist die in Comic-Gesetzmäßigkeiten verhaftete Geschichte zwar nicht, aber mit Liebe zum Detail unterhaltsam erzählt, präsentiert sich mit heroisch-pathetischen, aber auch witzigen Dialogen und einem entspannten Ton mit einem Hauch von Tragik im Abgang, wenn der Protagonist aus seiner Zeit für ein Leben in der Moderne gerissen wird. Während Johann Schmidt (Hugo Weaving) als skrupelloser Nazi-Schurke, der nicht dem Reich, sondern nur sich selbst dienen möchte, eine mythische Energiequelle stiehlt, versucht der junge Amerikaner Steve Rogers (Chris Evans) vergeblich, Soldat zu werden. Jede Musterung scheitert an seiner schmächtigen Gestalt, bis ein Wissenschaftler seine wahre Stärke, Mut und Charakter, erkennt und ihn mit der Injektion eines Superserums zum Superathleten macht. Trotz einer glänzend inszenierten, im Produktionsdesign der 1940er Jahre sehr aufwendigen Actionjagd durch die Straßenschluchten von New York bleibt Captain America zunächst nur passiver PR-Fighter. Als aber sein bester Freund und andere Amerikaner in die Hände Schmidts fallen, der nach Serumselbstversuchen nun zum blutgesichtigen Red Skull mutiert ist, greift Rogers aktiv in den Krieg ein. Erst danach erhält er sein berühmtes Superschild, erhöht sich die Actiondosis. Dem Overkill verfällt Joe Johnston ("The Wolfman"), der auch die Brücke zur Helden-Elefantenrunde "The Avengers" und zur Gegenwart schlägt, dabei nie - auch nicht im Einsatz visueller Effekte. Sein verblüffendster von vielen guten hat mit Rogers selbst zu tun, aber auch das nachkonvertierte 3D bringt mitunter starke Resultate. Schmidts martialischer Oldtimer scheint auf der Zuschauernase parken zu wollen, und das eine oder andere Wurfobjekt zwingt zu einer Reaktion, die im Kalten Krieg einmal Empfehlung war. Manchmal heißt es also Duck and Cover, manchmal aber auch einfach Watch and Marvel

Quelle: stadt-merseburg.info

 
Sonntag, 11. September 2011 09:41 38
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